Konzerte / Theater

Die Gruppe wird geleitet von:

Gerhard Klöckner
Fon 02162 – 55520

Que Sera, Sera …..,

dieser Song aus dem Spielfilm „ Der Mann, der zuviel wusste“ wurde schlechthin zu ihrem Markenzeichen!

Der Auftakt in die neue Theatersaison hätte ein Paukenschlag werden können,

wenn nicht, ja, wenn man sich erinnert hätte wie in vergangenen Spielzeiten die tontechnische Aussteuerung unzulänglich eingewirkt hatte. In Fortsetzung ging das nun leider zu Lasten der Rezitation, der sich bemühenden Akteure, die Lebensgeschichte einer 95 jährigen Filmikone-Legende, im Zeitraffer von 90 Minuten, nachvollziehbar, bildliche Vorstellungen weckend, emotional, aufnehmen zu können. Das Musicaldrama um die Mitte der vierziger Jahre ins Showgeschäft eingestiegene Doris Day, deutschen Ursprungs, geboren alsDoris Mary Ann Kappelhoff, warf ein total anderes Licht auf die Entwicklung des Ausnahmetalents, es zeichnete die Höhen und Tiefen auf, Abgründe, die dergepriesenen „ Sauberfrau“ im Fortschritt ihrer Karriere aber nicht wirklich schaden konnten. Zweifelsohne, Angelika Milster,  hatte diesen Spagat zu bewältigen, ihre Professionalität, ihre gesanglichen Fähigkeiten einzusetzen, mehr als gelungen und glaubhaft, damit war der musikalische Teil, mit Unterstützung ihrer Mitstreiter absolut das High light.Nicht ganz getroffen, leider dadurch viel verschenkt, dem Garderobenstil der Hollywood-Ikone hatte man wenig Rechnung getragen, es fehlte der Hauch von Eleganz, die maßgeschneiderten Kostüme mit Nerz und Hermelin und die Mäntel, in denen man über jeden Prachtboulevard flanieren konnte. Wenn dies nun am Budget für die Gesamtproduktion gelegen haben sollte, ist es auch zu verstehen, dass während der Spieldauer kein Kulissenwechsel sichtbar war. , obwohl es der Interpretation der einzelnen Lebensabschnitte der Doris Day gut getan hätte, durch Bildwerfer aufzuzeigen, ob man sich gerade in New York in Konzertsälen, in Bars oder bei Rundfunkaufnahmen  befunden hätte, oder auch mit namhaften Bands, mit denen sie gerne arbeitete, auf Tournee war.

Für ihre Schaffenszeit in Hollywood hätte ich gerne gesehen wenn diese mit Ausschnitten aus möglichen 40 Spielfilmen unterlegt gewesen wären, tonlos, versteht sich, denn für den Abend in der Festhalle gab es keine Alternative, er gehörte „ Angelika Milster „!

Gerhard Klöckner